Donnerstag, 25. Juni 2015

Elternabend zur Erstkommunion 2016

Am 19.8.2015 um 20.00 Uhr findet der erste Elternabend zur Erstkommunionvorbereitung 2016 in der St.-Joseph-Kirche statt.
Wer keine Einladung über die Grundschule erhalten hat, kann sie hier herunterladen und ebenso das Anmeldeformular.

Montag, 8. Juni 2015

Katechet sein

Wir hoffen
  • auf Christen, denen der eigene Glaube wichtig ist;
  • die bereit sind, Kinder auf dem Glaubensweg zu begleiten;
  • die bereit sind, sich auf die Aufgabe als Katechet vorzubereiten;
  • die weiter im Glauben wachsen wollen.

Wir bieten
  • praxiserprobte und ausführliche Materialien für die Gruppenstunden;
  • intensive Begleitung durch erfahrene Katechetenbegleiter/innen;
  • (individuelle Begleitungswege werden zur Zeit entwickelt und erprobt);
  • individuelle Beratung und Unterstützung bei Bedarf;
  • Austausch über und Impulse für den eigenen (erwachsenen) Glauben;.

Weitere Informationen
  • beim ersten Elternabend am 19.8.15; 
  • beim Informationsabend für Katecheten am 9.9.15;
  • oder direkt bei Pastoralreferentin Anne-Marie Eising (Tel.: 02563/400 000 160) 

Die Entscheidung,
ob Sie sich als Katechet/in zur Verfügung stellen,
treffen Sie erst nach dem Informationsabend für Katecheten.

Ziele der Erstkommunionvorbereitung in St. Otger

Jedes Kind ist individuell. Alle beginnen mit unterschiedlichen Erfahrungen die Erstkommunionvorbereitung. Alle Kinder auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen ist nicht möglich und auch nicht das Ziel unserer Gemeinde. Jede Familie muss selbst entscheiden, welchen Weg sie mit und für ihr Kind gehen will. Für die einen ist die Erstkommunionfeier das Ziel des Vorbereitungsweges, für andere ist diese erst der Startpunkt oder eine Etappe auf dem Glaubensweg. Daher kann es kein einheitliches Ziel für alle geben.

Ebenso wenig kann die Erstkommunionvorbereitung eine vollständige Einführung in den christlichen Glauben sein. Grundlegend ist zunächst das, was die Kinder in ihrer Familie an gelebtem Glauben kennengelernt haben und kennen lernen. Auch der Religionsunterricht in der Schule vermittelt grundlegende Glaubensinhalte. Katechese richtet sich eigentlich auch vorwiegend an Erwachsene, die sich bewusst für den Glauben entschieden haben und näher darin eingeführt werden wollen.

Aus diesen Gründen versuchen wir, elementare Glaubensinhalte für die Erstkommunionvorbereitung auszuwählen und diese auf differenzierten Vorbereitungswegen den Kindern - und interessierten Erwachsenen - zu vermitteln. Dabei orientieren wir uns an folgenden Minimal- bzw. Maximalzielen:

Minimalziele: 
  • Jedes Kind erfährt, dass es – so, wie es ist – willkommen und angenommen ist.  
  • Es begegnet Menschen, denen Gott etwas bedeutet.

Maximalziele: 
  • Die Kinder werden immer vertrauter mit der Feier des Gottesdienstes.
  • Sie lernen die Bedeutung des Brotes als „Leib Christi“ kennen.

Samstag, 16. Mai 2015

Erstkommunionpredigt zu "Stadtlohn voll Gott - eine Spurensuche"


Liebe Mitchristen,
liebe Erstkommunionkinder,

seit der Osterwoche sieht unsere Kirche ganz anders aus. Vielleicht haben sich einige schon gefragt: Was steht denn hier alles so rum? – Das sind lauter Kunstwerke! Entstanden aus unserem Projekt „Stadtlohn – voll Gott“.

Ganz viele Leute aus Stadtlohn haben sich auf Spurensuche gemacht. Sie haben überlegt: „Wo ist mir in meinem Leben Gott begegnet?“ Und sie haben entdeckt: Ganz Stadtlohn ist voll Gott – ja, die ganze Welt ist voll Gott. Wie und wo ihnen Gott begegnet ist, das haben sie in einem Kunstwerk dargestellt.
 
Die Frauengemeinschaften zum Beispiel. Sie haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Eine Frau hat ein Bild beigesteuert, das ihre Enkelin gemalt hat: Zu sehen ist ein Brot und ein Kelch mit Wein. Damit sagt die Enkelin ganz klar: „Mir begegnet Gott in der Kommunion – nicht nur in der Erstkommunion.“

  
Aber die ist für einen alten Mann ganz wichtig gewesen. Heute lebt er im Seniorenheim. Für ein Fotobuch hat er ein Kreuz fotografiert. Das hat er geschenkt bekommen zu seiner Erstkommunion. Seitdem hängt es an seinem Bett. Zuerst im Kinderzimmer, dann in seiner Wohnung und nun im Seniorenheim. Wenn er das Kreuz sieht, dann weiß er: Gott ist ihm nahe.

 
Oder ein anderer Mann. Er hat Erde in Gläser gefüllt: Aus Wenningfeld, Hundewig, Wendfeld, aus Estern, Almsick und so weiter. Egal, wo man in Stadtlohn ist – egal, wo man in der Welt ist – Gott ist da. Die ganze Welt ist voll Gott.

Ja, sogar jeder Mensch ist voll Gott! Deshalb hat die Johannesschule in die Mitte ihres Bildes einen Spiegel geklebt. Wenn du demnächst mal in den Spiegel blickst, dann weißt du: auch Du bist voll Gott!!!

Gott ist in dir. Und Gott ist für dich da. Das hat ein Kindergarten erkannt. Die Kinder haben eine Geschichte aus der Bibel gemalt: Mose am brennenden Dornbusch. Gott sagt ihm seinen Namen: Er nennt sich: „Ich bin da.“ Und wie Gott heißt, so ist er auch: Für die Menschen da. Die Kinder haben gemalt, wo Gott für sie da ist – mitten im Leben.
 
Auch Mose und das Volk Israel haben immer wieder erfahren, dass Gott für sie da ist. Seine Gegenwart haben sie verehrt in ihrem Allerheiligsten. Die Bundeslade mit den zehn Geboten. Vierzig Jahre lang sind sie damit unterwegs gewesen – in der Wüste. Und nachts haben sie das Allerheiligstes in einem Zelt aufbewahrt. Ein Zelt kann man überall aufstellen und zu jeder Zeit. Das Zelt ist das Zeichen dafür, dass Gott überall mit uns mitgeht. Er ist immer da.

Natürlich hat auch die Zeitung über unsere Ausstellung berichtet. Der Artikel hatte die Überschrift: „Gott in der Brötchentüte“.
Die Messdiener haben dieses Kunstwerk gemacht. Auf die Brötchentüte haben sie gemalt, wo ihnen Gott im Alltag begegnet. Die Tüten hängen an einer Wäscheleine, die zum Tabernakel führt.
Das Wort Tabernakel heißt auf Deutsch: Zelt. So, wie das Volk Israel ihr Allerheiligstes im Zelt aufbewahrt hat, so bewahren auch wir unser Allerheiligstes auf im Tabernakel: Das Brot. – Aber nicht irgendein Brot. Keines, das man in die Brötchentüte steckt. Im Tabernakel bewahren wir das Brot auf, das der Priester in der Messe gesegnet hat und über das er die gleichen Worte gesprochen hat, wie Jesus beim letzten Abendmahl: „Nehmt, und esst alle davon. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ In der Gestalt dieses Brotes begegnet uns Jesus Christus selbst. Er ist für uns da. Deshalb ist das Brot für uns das Allerheiligste. Wir nennen es „Leib Christi“.

Dieses Brot, der Leib Christi, hat die Form einer Oblate. Eine weiße, runde Scheibe. So, wie ihr es auf einem weiteren Kunstwerk sehen könnt. In der Mitte der Oblate Jesus am Kreuz. Deshalb nennen wir dieses Brot in Form einer Oblate auch „Hostie“. Das heißt auf Deutsch „hingegeben“. Jesus selbst hat sich für uns hingegeben. Wer mit Hingabe etwas tut, tut es aus vollem Herzen. Setzt sich voll und ganz für einen Menschen ein. Auch Jesus war aus vollem Herzen für die Menschen da. Er setzte sich voll und ganz dafür ein, dass alle Menschen ihm glauben, dass Gott sie liebt – ohne Bedingung. Dafür hat er sogar seinen Tod in Kauf genommen. Deshalb sagen wir: Er hat sich für uns hingegeben oder dargebracht.

Auf dem Kunstwerk seht ihr außer der Hostie und dem Kreuz auch viele Hände: Hände sind zum Handeln da. Und Hände sind auch da zum Empfangen. In die offene und leere Hand wird uns bei der Kommunion - in jeder Messe -  die Hostie hineingelegt. Wir empfangen Jesus in der Gestalt des Brotes. Seine Liebe soll uns in Fleisch und Blut übergehen, damit unser Leben von ihm erzählt. Nicht nur Brot und Wein werden gewandelt. Unser Leben wird gewandelt. Wenn Menschen von der Liebe Jesu durchdrungen sind, können ihre Hände die Welt verändern. Dann wird deutlich: nicht nur Stadtlohn – die ganze Welt ist voll Gott.

Manchmal fällt es aber auch schwer, an Gott zu glauben.
Dann kann es helfen, sich von anderen Menschen erzählen zu lassen woran sie glauben. Oder guckt euch die Ausstellung in Ruhe an. Hier stehen über 50 Glaubenszeugnisse! Noch bis Pfingsten ist dazu Gelegenheit. Man kann aber auch allen Zweifel, allen Unglauben, alle Fragen in Gedanken mit auf den Altar legen.
Gleich decken einige Kommunionkinder den Altartisch. Sie bringen Brot und Wein, damit Gott sie wandeln möge in Leib und Blut Jesu Christi. Wenn er das kann, dann kann er doch auch uns wandeln… Alles, was wir in Gedanken mit auf den Altar legen, möge Gott zum Guten wandeln. Alle Sorgen, Nöte, den ganzen Alltag.

Denn Gott hält, was er verspricht: Sein Name ist: „Ich bin da.“ Das haben Menschen zu allen Zeiten erfahren. Und das hat er vor allem gezeigt in seinem Sohn Jesus Christus: in seinem Leben, seinem Tod und in seiner Auferstehung. Und das feiern wir jetzt in der Kommunion.


Liebe Kommunionkinder,
ich wünsche euch, dass auch ihr erfahren könnt, was das Kommunionkind gemalt hat für seine Oma. Das Bild im Buch der Frauengemeinschaft. Ich wünsche euch, dass auch ihr sagen könnt, die Kommunion ist voll Gott.
 
Ich wünsche euch, dass ihr immer wieder etwas von Gottes Nähe und von Gottes Liebe erfahrt: Im Alltag. Und gerade auch heute, wenn ihr zum ersten Mal Jesus selbst empfangt in der Gestalt des Brotes. In Jesus ist Gott für dich da! Amen.

(Anne-Marie Eising, 17.5.2015,
inspiriert durch eine Idee
von Pfarrer Frank Weilke)

Samstag, 28. Februar 2015

Die Bibel: Das Buch der Bücher

Interessante Links zur Bibel:

Fragen und Antworten rund um den Glauben



Liebe Kinder,
während der Erstkommunionvorbereitung habt ihr bestimmt ganz viele Fragen rund um den Glauben und rund um die Erstkommunion. In diesen Büchern findest du ganz viele Antworten auf deine Fragen.

Noch einfacher:
Frag doch einfach deine Eltern, Großeltern, Paten, Katechten, Religionslehrer oder uns Seelsorger und Seelsorgerinnen der Kirchengemeinde St. Otger. Die Adressen oder Telefonnummern findest du auf unserer Homepage.



99 Fragen und Antworten rund um den Glauben
Bildquelle: http://www.herder.de/


Hier klicken

Bildquelle: Kösel-Verlag







 

Dienstag, 17. Februar 2015

Fastenzeit - 40 Tage Vorbereitung auf Ostern

Wir nennen die Fastenzeit auch österliche Bußzeit. Zu Beginn des Markus-Evangeliums fordert Jesus die Menschen auf: "Kehrt um und glaubt an das Evangelium!" (Mk 1, 15). Damit will er sagen: Glaubt mir doch, dass Gott euch liebt! Lebt aus dieser Liebe.

Das ist oft gar nicht so einfach. Dafür muss man manchmal so richtig umdenken. Und nichts anderes meint kehre um. Man kann kehre um verstehen im Sinne von denke um oder auch denke größer von Gott, als du ihn dir vorstellen kannst. Gott ist nicht so kleinherzig oder engstirnig wie die Menschen. Er steht immer hinter dir - komme was wolle. Und wenn du umkehrst - dich umdrehst - wirst du erkennen, dass er die ganze Zeit hinter dir stand. Ja, sogar nur darauf wartete, dass du wieder zu ihm zurückfindest. Gott ist wie der barmherzige Vater, von dem Jesus den Menschen erzählt hat (vgl. Lk 15,11-32).

Ich brauche manchmal recht lange, eh ich lerne umzudenken - bis die neue Art zu denken und zu handeln mir in Fleisch und Blut übergehen. 40 Tage Fastenzeit kommen mir da gerade recht. 40 Tage Zeit, mich auf das Osterfest vorzubereiten. Denn wenn ich dieses Fest ernst nehmen, muss ich gehörig umdenken: Die Liebe ist stärker als der Tod! Wer soll das begreifen?

Mehr Infos über die Fastenzeit und die Vorbereitung auf Ostern gibt es hier:
Karneval
Fastenzeit
Aschekreuz

Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, mich Gott neu zuzuwenden. Helfen können dabei das Gebet, die Bibel, Buße und Beichte oder auch Exerzitien.